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Pfarrheim "Edith Stein"

Bis zur Realisierung der Idee, Vorstellungen und Wünsche für eine neue Begegnungsstätte waren zahlreiche Sitzungen und Beratungen von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat notwendig. Viele einzelne trugen mit tatkräftiger Hilfe zum Gelingen bei. Viele halfen mit ihren Spenden.

1982 konnte das der Kirche gegenüberliegende Grundstück mit der Gaststätte Sunset erworben werden.

1985 wurde die Baugenehmigung erteilt. Im alten Gebäudeteil entstanden zwei Wohnungen im Dachgeschoss, zwei Nebenräume und eine Teeküche. Diese Räume werden heute bei verschiedenen Veranstaltungen genützt und auch für Familienfeste vermietet.

1986 wurde der Verbindungsbau errichtet mit Haupteingang, Garderobe, Foyer und Theke sowie dem Pfarrsaal mit 200 Sitzplätzen und Bühne. Jetzt finden im Pfarrheim der Gemeindetag der Pfarrei, Bibelkurse, Kindergottesdienste, Solidaritätsessen, Neujahrsempfang, Theatervorstellungen, Faschingsveranstaltungen, Kleiderbasare und vieles mehr statt.
Dem Pfarrsaal ist zum Pfarrgarten hin eine überdachte Terrasse vorgelagert, wo bei guter Witterung das jährliche Sommerfest stattfindet. In den Mehrzweckräumen im Keller wird Kommunion- und Firmunterricht erteilt, es werden Osterkerzen verziert, dort treffen sich Jugendgruppen, die auch den geräumigen Diskoraum nützen.

Durch den Bau des Pfarrheims entstand zusammen mit Kirche, Schule und Kindergarten ein kultureller und gemeinschaftsfördernder Schwerpunkt in unserem Stadtteil.

 

Das Pfarrheim bietet folgende Räumlichkeiten, die für Veranstaltungen gemietet werden können:

  • Pfarrsaal mit Bühne, Theke im Foyer mit Gastronomiekühlung
  • Nebenraum* "Bischof Ketteler" mit kleiner Theke (zwei Kühlschränke und Spülbecken)
  • Nebenraum* "Pater Kentenich"
  • Diskokeller mit Theke (drei Kühlschränke und Spülbecken) und Beleuchtungsanlage

Zu allen Räumlichkeiten kann die Teeküche dazugemietet werden.

*Die beiden Nebenräume können durch eine Faltwand verbunden werden.

Für Anfragen zur Miete und Mietpreisen wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

 

Namenspatronen:

Namenspatronin des Pfarrheims: Edith Stein

Bereits nach dem Kauf der ehemaligen Diskothek „SunSet“, als wir noch vom künftigen Pfarrheim träumten, hatten wir eine Patronin ausersehen: Edith Stein.
Nicht nur eine persönliche Vorliebe des Pfarrers für diese neue Selige war dafür ausschlaggebend.
Wir wollten einmal bewusst eine Frau als Patronin eines solchen Hauses wählen und dann erschien sie uns als eine gute Wegweiserin und Wegbegleiterin für heutige Menschen und eine Pfarrgemeinde.
Sie hat den Weg beschritten, den viele heute auch gehen: Verlust des Glaubens, Leben ohne Gott. Dennoch war sie ehrlich genug, sich einzugestehen, dass diese Haltung ohne Glaube und Gott viele Fragen offen lässt. Unzufrieden auch mit ihrem Unglauben und ihrem Zweifel suchte sie unentwegt nach Wahrheit. Sie fand Gott, den Glauben, Sinn, Wahrheit.
Die Patronin verpflichtet, dass unser Pfarrheim offen ist für Suchende, Fragende, Zweifelnde. Vielleicht können wir uns hier gegenseitig helfen zu einem sinnerfüllenden Glauben, der das Leben öffnet für Gott, für seine Schöpfung, für die Menschen.
Eine glückliche Fügung ist es, dass unser Pfarrheim in dem Jahr 1987 gebaut und vollendet wurde, in dem Edith Stein durch Papst Johannes Paul II seliggesprochen wurde.

Lesen Sie hier den Lebensweg von Edith Stein im kompletten Wikipedia-Artikel.

 

Ein Nebenraum in unserem Pfarrheim ist Pater Kentenich gewidmet

Pater Kentenich wurde am 16. November 1885 in Gymnich bei Köln geboren. Nach seiner Priesterweihe am 8. Juli 1910 wirkte er ab 1912 am Studienheim der Pallottiner in Schönstatt bei Vallendar am Rhein. Nachdem er zuerst zusammen mit den Studenten eine Marianische Kongregation gegründet hatte, wurde am 18. Oktober 1914 das Schönstattwerk gegründet.
Sein großes Gottvertrauen behielt er auch, als er am 20. September 1941 von der Gestapo verhaftet worden ist, nachdem er seine strikte ablehnende Haltung dem Nationalsozialismus gegenüber nicht aufgegeben hatte. Auch die Jahre zwischen 1942 und 1945, als er im Konzentrationslager Dachau inhaftiert war, nutzte er und arbeitete an der Weiterentwicklung des Schönstattwerks.
Weitere entscheidende Jahre verbrachte Pater Kentenich in Milwaukee in den USA. Dorthin wurde er nach einer langen kirchenamtlichen Prüfung und einer päpstlichen Visitation verbannt. 1965 wurde er nach 13 Jahren der Verbannung rehabilitiert und konnte nach Schönstatt zurückkehren. Am 15. September 1968 verstarb Pater Kentenich in Schönstatt.

 

Der zweite Nebenraum im Pfarrheim ist benannt nach Bischof Ketteler

Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler lebte von 1811 bis 1877. Geboren wurde er im Kloster Burghausen (Lkr. Altötting), er war Theologe, Bischof in Mainz und als Politiker in der deutschen Zentrumspartei tätig.
Nach Jurastudium und Militärdienst entschied er sich aus Glaubens- und Gewissensgründen zum Studium der Theologie, das er 1844 mit der Priesterweihe abschloss. Schon als Kaplan setzte er sich für die unteren Schichten ein, sein Einsatz galt der Linderung des durch Armut, Krankheit und mangelnder Bildung hervorgerufenen Elends. Im Jahr 1850 wurde er zum Bischof von Mainz ernannt.
Unter dem Einfluss seines Münchner Studienfreundes Adolph Kolping erkannte er die Bedeutung der sozialen Frage in der neu entstehenden Industriegesellschaft und bereitete die Hinwendung der katholischen Kirche zur Sozialtätigkeit zum Wohle der Arbeiterschaft vor, die schließlich von Papst Leo XIII vollzogen wurde.
Aufgrund seines Engagements wurde er der Arbeiterbischof genannt, unter ihm erfolgte die Gründung bzw. Zusammenführung der Arbeitervereine, der heutigen katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB).

 

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